Technologien

Die Konstruktion der automatisierten Anlage „ADAM“ stellt eine auf dem Rahmen (2) aufgestellte Trommel (1) dar, die mit Hilfe von Rollen (6) in Drehung gesetzt wird. An der Trommel sind die Kassetten (3) montiert, in denen die Mineralwattenmatten befestigt sind. Indem sich die Trommel dreht, taucht sie die Kassetten in die Schale (7) ein, in der sich die Nährlösung befindet. Die notwendige Beleuchtung für die Pflanzen kommt von den HPS-Lampen, die in der Leuchte (4) montiert sind. Der ganze Prozess wird durch die Steuereinheit auf der Basis des Personalcomputers ALPHA 2 kontrolliert, der unter der durch den speziell entwickelten PO „ADAM RZ“ gesteuert wird ver.10.01. (5).

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Beschreibung der in der Anlage verwandten Technologien:
  • Die Pflanzenernährung mit der Hydroponikmethode. Der Prozess erfolgt durch gleichmäßiges Eintauchen von Kassetten mit Mineralwattematten in die Nährlösung, die aus dem Behälter in die Schale mit Hilfe einer Pumpe zugeführt und nach der Ernährung zurück gepumpt wird. Die Bodenform der Schale wiederholt den Laufweg von Kassetten, was die Verwendung kleinerer Lösungsvolumen ermöglicht. Diese Methoden ermöglichen soviel Lösung zu benutzen, wie das Substrat in sich einsaugt, was im Großen und Ganzen die Menge der erforderlichen Lösung im Vergleich zur traditionellen Hydroponik vermindert. Die Menge der zuzuführenden Lösung, ihre Temperatur, Niveau von pH und EC sowie die Dauer des Ernährungsprozesses werden mit Hilfe von entsprechenden Gebern nach den Sollparametern des Steuerprogramms kontrolliert. Die Zufuhr der Nährlösung und ihr Rückfluss in den Behälter werden mit Hilfe einer Umsteuerpumpe mit einem Umsteuerventil (Umlenkventil) durchgeführt, wobei nur eine Rohrleitung benutzt wird. Dieses System ermöglicht also um 50% die Anzahl der traditionell in den Gewächshäusern mit der Hydroponikmethoden des Pflanzenanbaus eingesetzten technologischen Ausrüstung und entsprechender Armatur zu senken.
  • Die kontrollierte CO2-Zufuhr in die Anbauzone. Die Kontrolle Der Kohlendioxydgehalt wird mit Hilfe eines abgesetzten CO2-Gebers, eines Steuerventils der CO2-Zufuhr mit einem Sollfestwert kontrolliert, abhängig von anbauender Kultur und laufendem Regime der Steuereinheit.
  • „Kunstgravitation“ (Bahnthropismus). Die Drehung der Trommel um ihre Achse führt dazu, dass die in den Kassetten gelegenen Pflanzen die ständig ändernde Richtung der Schwerkraft erleiden. Das führt zur Blockierung von Pflanzenrezeptoren, die die Schlaf- und Wachenphasen abhängig von der laufenden Gravitation und der Lage der Pflanze im Raum selbst vorgeben, weswegen die Entwicklung von Pflanzen merklich zunimmt.
  • Beleuchtung. Längs der Trommelachse ist ein Leuchter befestigt, in dem zwei HPS-Lampen aufgestellt sind. Sie befinden sich in den miteinander verbundenen Kultuben (zylindrische Plafonds aus Quarzglas). Die Leistung jeder Lampe beträgt 400 bis 600 W und wird mit Hilfe von Elektronenballasten geregelt. Die eingesetzten Natrium-Lampen erzeugen ein maximales Lichtspektrum. Der maximale Lichtstrom (PPF) jeder Lampe beträgt 1100 μMol/s oder 90000 Lumen. Durch die Drehung der Pflanze um die Lampe wird eine volle und planmäßige Beleuchtung ihrer Abschnitte sichergestellt. Es gibt auch die Möglichkeit einer zusätzlichen Montage von Leuchtdiodenplatten verschiedener Leistung und mit verschiedenen Spektrumvarianten, einschließlich des ultravioletten Spektrums des Typs UVA und UVB.
  • Die Haltung der Sollfeuchtigkeit und Temperatur durch Nebelausnützung. Die Nebelgewinnung erfolgt automatisch, dabei wird für seine Gewinnung die Ultraschalltechnologie eingesetzt.
Die Kenndaten der Anlage „ADAM“:
Hauptabmessungen – Länge x Breite x Höhe = 3000 х 4500 х 3900 mm
Technologische Raumempfehlung – Länge x Breite x Höhe = 4000 х 5000 х 4000 mm
Masse der zusammengebauten Anlage – 1500 kg
Anzahl von Pflanzstellen (Einpflanzenschema 10 x 10 cm) – 1536 Stück
Maximaler Elektroenergieverbrauch – 1,5 kW

 

Dieses Modell ist im Wesentlichen für Anbau von Blattsalat verschiedener Sorten mit der Möglichkeit der Montage einer Salatlinie bestimmt, die aus einer bestimmten Anzahl von zusammenhängenden Anlagen besteht, abhängig von Auftraggeberbedürfnissen. Die Salatlinie kann nicht nur Blattsalat, sondern auch andere Grünkulturen wie Zwiebenlauch, Spinat, Dill, Rhabarber, Sauerampfer und andere schnellwüchsige Gemüsekulturen produzieren. Mit ihrer Hilfe kann man auch Erdbeeren züchten.